Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2837
Hall in Tirol (Innsbruck-Land, Tirol, Österreich)

Das königliche Damenstift Hall und die Stiftskirche (Herz-Jesu-Basilika)

Das ehemalige königliche Damenstift der Stadt Hall befindet sich an der Südostecke der historischen Altstadt und folgt dort deren Außenbegrenzung. Von Norden führt die Schulgasse auf den Platz vor dem Damenstift, von Westen die Eugenstraße. Zum kleinen Platz an der Knickstelle bilden die Fassaden der dreistöckigen Gebäudeflügel einen leicht stumpfen Winkel. Im Norden wird das Stift von der in West-Ost-Richtung aufgestellten Jesuitenkirche begrenzt, im Westen von der Herz-Jesu-Basilika, die in Nord-Süd-Richtung aufgestellt ist. Ein großer und ein kleiner Innenhof liegen hinter den platzseitigen Fassaden. Im Osten liegt der weitläufige Stiftsgarten, in dem das ehemalige Sommerhaus des Damenstifts liegt.

An dieser Stelle stand früher der Ansitz Sparberegg, welcher der Familie Fueger (Fieger) gehörte. Der Tiroler Landesfürst Erzherzog Siegmund siedelte die bisher in Meran angesiedelte Prägeanstalt für Münzen 1477 nach Hall um und brachte seine Münzstätte genau in diesem Ansitz unter, den er im gleichen Jahr gekauft hatte. Erzherzog Ferdinand II. verlegte 1567 die Haller Münzstätte in die Burg Hasegg, weil die bisherigen Räumlichkeiten für das neue königliche Damenstift weichen mußten, das Ferdinand zur Versorgung seiner ledigen Schwestern, Erzherzogin Magdalena (14.8.1532-10.9.1590, erste Oberin, amtierte 22 Jahre lang), Erzherzogin Helena (7.1.1543-5.3.1574, Stiftsdame) und Erzherzogin Margarethe (16.2.1536-12.3.1567, Stiftsdame, starb noch vor Fertigstellung der Gebäude), an der Stelle des abgerissenen Ansitzes erbauen ließ. Hauptzweck des Stifts war die angemessene Versorgung unverheirateter adeliger Frauen, um ihnen zugleich das Dienen der Kirche und einen hohen Lebensstandard zu ermöglichen. Neben den drei genannten gab es noch mindestens zwei weitere Habsburgerinnen im Stift, die Oberin Maria Christina von Österreich (10.11.1574-6.4.1621, trat nach annullierter Ehe 1607 ins Stift ein) und die Stiftsdame Eleonore von Österreich (25.9.1582-28.1.1620, Schwester der vorigen, Stiftseintritt 1607). Das Stift hatte den Status einer Landesherrschaft mit vielfältigen Besitzungen im Raum Hall, und von den Oberinnen wurde weiterer Besitz erworben, darunter die Pfandherrschaft über das Gericht Lienz und die Herrschaft Heinfels.

Bis 1570 war das Stift im Stil der Renaissance fertiggestellt, und im selben Jahr wurde am 11.11. auch die Stiftskirche geweiht, zu der der Grundstein am 12.5.1567 gelegt worden war. Die Pläne für das Stift hatten die italienischen Baumeister Giovanni und Alberto Lucchese angefertigt. Anfang des 17. Jh. wurde nördlich angrenzend das Jesuitenkloster samt zugehöriger Kirche neu gestaltet, und das leitete eine Barockisierung auch der Stiftskirche ein. Nach dem Erdbeben von 1670 wurde das königliche Damenstift 1692 noch einmal umgebaut und äußerlich umgestaltet; in diese Zeit ist die heutige Fassade zu datieren.

 

Es gibt an dem längeren platzseitigen Flügel mehrere Portale mit Wappenschmuck. Das Stiftsportal (Abb. oben) befindet sich ganz links (nördlich) nahe dem Eck zum kurzen Flügel und dem dortigen eigentümlichen geknickten Eckfenster. Dem gesprengten Dreiecksgiebel ist eine von ionischen Pilastern flankierte Figurennische eingestellt, die einen gesprengten Segmentbogengiebel trägt, in dessen Lücke ein Sockel einen freistehenden weißmarmornen Wappenstein trägt, der in Höhe der Mitte des Fensters des ersten Obergeschosses positioniert ist. Seitlich enthalten zwei symmetrische Muschelnischen jeweils eine Kugel auf einem Sockel. Das aus der barocken Umbauphase stammende Wappen ist vierlagig aufgebaut und wird von einer Krone überhöht. Der Schild wird von der Ordenskette des Ordens von Goldenen Vlies umgeben. Der Umbau wurde zwar 1692 begonnen, und in dieser Zeit war der Landesherr von Tirol Erzherzog Leopold Ignaz Joseph Balthasar Franz Felician von Österreich (9.6.1640-5.5.1705), Leopold IV. von Tirol bzw. Kaiser Leopold I. Das Wappen paßt aber nicht zu diesem, sondern muß nach 1711 entstanden sein.

 

Dieses Wappen steht für einen Habsburger-Kaiser, die spannende Frage ist nur, für welchen. Die unterste Ebene steht für das Reich und das Kaisertum. Die zweite Ebene bildet die Königreiche Ungarn und Böhmen ab. Die dritte Ebene enthält habsburgische Kronländer, von denen man hier außer Alt- und Neu-Burgund wegen der Verwitterung nichts mehr erkennt. Auf all dem liegt noch ein genealogischer Herzschild, hier ebenfalls verwittert. Im Grunde verwendeten die Habsburger-Herrscher im 17. Jh. als Basis den von Ferdinand I. geschaffenen Wappentyp mit dem von Ungarn und Böhmen gevierten Hauptschild. Von den Herrschern des 17. Jh. verwendeten Kaiser Matthias, Kaiser Ferdinand II. und Kaiser Ferdinand III. als genealogisches Wappen die maximilianeische Kombination Österreich-Burgund. Rudolf II. benutzte schon den österreichischen Balkenschild alleine als oberste Ebene. Leopold I. verwendete sowohl einen Herzschild aus Österreich und Burgund als auch aus Österreich alleine. Auch Joseph. I. folgte im Aufbau seiner Wappen dem Usus unter Ferdinand II. und Leopold I. Erst unter Karl VI. kam es durch den Zuwachs spanischer Elemente zu spannenden Änderungen. Im Grunde liegt hier ein Wappen vor, das hinsichtlich der zweiten Ebene noch diesem ferdinandeischen Basisschild entspricht, hinsichtlich der ersten, dritten und vierten Ebene aber von genau zwei Herrschern so geführt wurde, einmal von Kaiser Karl V. (z. B. am Steen in Antwerpen zu sehen), der zeitlich nicht in Frage kommt, und danach von Kaiser Karl VI. als spanischem König. Letzterer verehrte ersteren sehr und betrieb durchaus eine gewisse Nachahmung, was bis hin zum identischen Wappenaufbau führte. Die Felder werden im Detail im nächsten Abschnitt beim Kirchenportal beschrieben.

 

Ein zweites wappengeschmücktes Portal ist dasjenige der Stiftskirche, die mit sechs Fensterachsen Abstand zum vorgenannten Portal südlich an das Stiftsgebäude angrenzt. Die Kirchenfassade wird durch vier Monumentalpilaster mit ionischen Kapitellen gegliedert. In der Mittelachse trägt das von ionischen Halbsäulen flankierte Rundbogenportal einen geschlossenen Dreiecksgiebel, über dem drei Wappen angebracht sind, einer mittig im geschlossenen unteren Teil der Fensterumrahmung und zwei seitlich über der Giebelschräge, leicht auf die kannelierten Pilaster übergreifend. Diese Fassade entstand in zwei Bauphasen: Das Marmorportal ist eine Arbeit von Alexander Colin und stammt noch aus der Bauzeit. Der Rest des Fassadenschmucks stammt aus der Zeit um 1692, ebenso die drei Figuren in den Nischen des Hauptgiebels, welche Maria, den Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola, und den Mitgründer desselben und Ostasien-Missionar, Franz Xaver, darstellen. Auch in dieser Auswahl wird die Nähe des Stifts zum Jesuitenorden deutlich, die von Anfang an bestand. Die Wappen selbst sind noch jünger.

 

Beginnen wir mit dem Wappen oben in der Mitte. Es ist inhaltlich identisch mit dem am Stiftsportal, aber in seinen Details besser erhalten. Auf dem Schild ruht die Kaiserkrone. Die Basis bildet der größte Schild für das Kaisertum im Heiligen Römischen Reich, in Gold ein schwarzer, golden nimbierter, rotbewehrter und rotgezungter Doppeladler. Darauf liegt ein Mittelschild, geviert, Feld 1 und 4: siebenmal rot-silbern geteilt (Königreich Ungarn, alt), Feld 2 und 3: in Rot ein gekrönter silberner Löwe mit doppeltem Schwanz (Königreich Böhmen).

Als nächstes folgt ein Schild mit habsburgischen Stammländern, geviert, Feld 1 erneut geviert, Feld a und d: in Rot ein goldenes Kastell (Königreich Kastilien), Feld b und c: in Silber ein golden bewehrter und golden gekrönter purpurner oder roter Löwe (Königreich Leon), Feld 2: gespalten, rechts in Gold vier rote Pfähle (Königreich Aragon), links schräggeviert (Königreich Sizilien): oben und unten in Gold vier rote Pfähle, rechts und links in Silber ein schwarzer Adler, zwischen Feld 1 und 2 eine eingebogene Spitze, in Silber ein grüner Granatapfel mit grünen Blättern und roten Kernen (Königreich Granada), Feld 3: geteilt, oben in Rot ein silberner Balken (Erzherzogtum Österreich), unten innerhalb eines roten Schildbordes fünfmal von Gold und Blau schrägrechtsgeteilt (Herzogtum Burgund, alt), Feld 4: geteilt, innerhalb eines rot-silbernen Stückbordes blau mit goldenen Lilien besät (Touraine, Neu-Burgund), unten in Schwarz ein goldener Löwe (Herzogtum Brabant). Darüber liegt ein Herzschild als oberste Ebene, dieser ist gespalten, rechts in Gold ein schwarzer, rot bewehrter und ebenso gezungter Löwe (Grafschaft Flandern), links in Silber ein roter, golden gekrönter Adler (gefürstete Grafschaft Tirol). Um das komplette Wappen herum liegt die Ordenskette des Ordens vom Goldenen Vlies. Vom gleichen Herrscher gibt es noch weit komplexere Wappen vom Anfang des 18. Jh. mit viel mehr und dazu einzigartigen Inhalten; ein solches wird im Kapitel über Siegel vorgestellt. Bemerkenswert ist, daß die eigentliche österreichisch-habsburgische Stammländergruppe mit ihren ganzen Herzogtümern und Grafschaften inhaltlich weitgehend fehlt. Dafür ist die Kombination aus den Ebenen 3 und 4 bestens bekannt als Wappen der spanischen Könige, bereits Philipp II. von Spanien hat es so geführt, so z. B. zu sehen am Stadthuis von Antwerpen. Insgesamt ist das hier also eine Kombination aus dem Kaisertum des Heiligen Römischen Reiches (Ebene 1), dem Königtum in Böhmen und Ungarn (Ebene 2) und dem spanischen Königtum mit abhängigen Besitzungen (Ebene 3 und 4).

Kaiser Karl VI. (1.10.1685-20.10.1740) war als römisch-deutscher Kaiser (1711-1740) Karl VI.; als König von Böhmen (1711-1740) war er Karl II., als König von Ungarn und Kroatien (1711-1740) war er Karl III., ebenso als designierter Gegenkönig von Spanien und als König von Sardinien (1713-1720), als König von Sizilien (1720-1735) war er Karl IV., und schließlich als König von Neapel (1713-1735) war er noch einmal Karl VI. Nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph I. war er natürlich auch Erzherzog von Österreich (1711-1740). Dazu war er Herzog von Luxemburg (1714-1740) und Herzog von Parma (1735-1740).

 

Das Wappen an der optisch rechten Giebelschräge ist ein erzherzoglich-österreichisches Wappen mit der eigentlichen österreichisch-habsburgischen Stammländergruppe mit ihren ganzen Herzogtümern und Grafschaften. Im Unterschied zu dem Wappen an der Giebelspitze ist die spanische Königskrone durch einen erzherzoglichen Hut ersetzt, der Reichsadler fehlt, ebenso fehlt die Mitgliedschaft im Orden vom Goldenen Vlies. Im Detail ist das Wappen wie folgt aufgebaut: Geviert mit eingebogener Spitze, Mittelschild und Herzschild, Hauptschild Feld 1: siebenmal geteilt von Rot und Silber (Königreich Ungarn), Feld 2: in Rot ein golden gekrönter und bewehrter silberner Löwe mit doppeltem kreuzweise geschlungenem Schweif (Königreich Böhmen), Feld 3: geviert mit eingebogener Spitze, Feld a: rot-silbern fünfmal schräglinksgeteilt, darüber ein goldener Pfahl (Markgrafschaft Burgau), Feld b: in Gold drei schreitende Löwen übereinander (Herzogtum Schwaben), Feld c: in Rot ein goldener Schrägbalken, begleitet oben und unten von drei 1:2 bzw. 2:1 gestellten goldenen Kronen (Landgrafschaft Elsaß), Feld d: in Rot ein goldener Schrägbalken, begleitet oben und unten von je einem schreitenden gekrönten goldenen Löwen (Grafschaft Kyburg), unten zwischen c und d eine eingebogene Spitze, in Rot zwei voneinander abgewandte goldene Fische (Grafschaft Pfirt), Feld 4: geviert mit eingebogener Spitze, Feld a: in Grün ein aufrechtes silbernes Pantier mit roten Hörnern, aus dessen Rachen rote Flammen züngeln (Herzogtum Steiermark), Feld b: gespalten, rechts in Rot ein silberner Balken , links in Gold übereinander drei schwarze, rotbewehrte schreitende Löwen übereinander (Herzogtum Kärnten), Reihenfolge heute andersherum, Feld c: in Silber ein golden gekrönter blauer Adler mit rot-golden geschachter Brustspange (Herzogtum Krain), Feld d: schräggeteilt, oben in Blau ein gekrönter goldener Löwe, unten in Silber zwei rote Schräglinksbalken (Grafschaft Görtz), unten zwischen c und d eine eingebogene Spitze: in Gold ein schwarzer, rotgefütterter und rot geschnürter windischer Hut (windische Mark, später auch in silbernem Feld, aber ursprünglich ist Gold korrekt), eingebogene Spitze des Hauptschildes: zweimal gespalten, rechts: gespalten, rechts dreimal gespalten von Silber und Rot, links in Schwarz ein rotgezungter goldener Adler (Herzogtum Oberösterreich), Mitte: geviert, a) und d) in Blau drei 2:1 gestellte goldene sechsstrahlige Sterne, b) und c) in Silber zwei rote Balken (Grafschaft Cilli), links über grünem Dreiberg in Rot ein silberner Balken, überdeckt mit einem goldenen Tor mit geöffneten Flügeln (Mark Portenau/Pordenone).

Der Mittelschild ist geviert, Feld 1: in Rot ein goldenes dreitürmiges Kastell mit blauem Tor und blauen Fenstern (Königreich Kastilien), Feld 2: in Silber ein golden gekrönter und bewehrter roter Adler mit goldenen Kleestengeln (gefürstete Grafschaft Tirol), Feld 3: in Blau fünf (2:2:1) goldene Adler (Niederösterreich), Feld 4: in Gold ein blau gekrönter und blau bewehrter roter Löwe (Grafschaft Habsburg). Der Herzschild ist gespalten, rechts in Rot ein silberner Balken (Erzherzogtum Österreich), links innerhalb eines roten Bordes fünffach von Gold und Blau fünfmal schrägrechts geteilt (Herzogtum Burgund). Es fehlen die Inhalte Leon, Aragon und Sizilien. Das Wappen an der optisch linken Giebelschräge (beide Abb. unten) ist inhaltlich identisch, einziger Unterschied ist die zusätzliche Kette des Ordens vom Goldenen Vlies.

 

Das Stiftswappen des Damenstifts Hall selbst sollte auch erwähnt werden: Das alte Wappen wurde am 31.8.1580 von Erzherzog Ferdinand verliehen, es zeigte in Silber auf einem grünen Boden einen silbernen Engel mit schräggekreuzten goldenen Bändern auf der Brust, in der Rechten einen grünen Glevenstab haltend, in der Linken einen goldenen Schild mit dem erzherzoglichen Bindenschild darauf, auf dem Kopf des Engels der erzherzogliche Hut, so nach der Fischnaler-Wappenkartei. Am 13.9.1589 kam es zu Innsbruck zu einer Wappenbesserung, seitdem führt das Stift in Silber auf grünem Boden zwei golden nimbierte Frauen (Maria und Elisabeth), die sich gegenseitig an der Hand fassen, unten zwischen sich den erzherzoglichen Balkenschild mit Erzherzogshut auf der oberen Schildkante.

Über zweihundert Jahre hatte das Haller Damenstift einen großen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Einfluß. Das Damenstift wurde 1783 im Zuge seiner Reformen von Kaiser Joseph II. aufgehoben. Die Stiftskirche wurde 1786 profaniert. Zu dem Zeitpunkt der Auflösung des Stifts gab es noch 42 Schwestern und "mindere Schwestern", wobei letztere mehr oder weniger Bedienstete  oder Frauen von niederem Adel waren, die die alltägliche Hausarbeit im Kloster erledigten. Die Stiftsbesitzungen fielen an den Staat, wofür der den ehemaligen Stiftsdamen aus den Erlösen des Güterverkaufs lebenslang eine Rente zahlte. Die reiche Ausstattung ging größtenteils in der Folgezeit verloren; der Kunstbesitz wurde entweder verkauft oder zerstört. Die profanierten Gebäude nutzte man erst als Wohnhaus, dann ab 1846 als Stadtspital, und ab 1912 als Sparkassensitz.  Seit 1912 gibt es wieder klösterliches Leben in den historischen Gebäuden, das Kloster der Töchter vom hl. Herzen Jesu, die nach den angepaßten Regeln des Hl. Ignatius leben, in Klausur lebende Nonnen, die wegen ihrer weißen Kleidung im Volksmund "weiße Tauben" heißen. Die belgische Kongregation wurde am 20.6.1873 von der aus Marseille stammenden Mutter Maria von Jesus Deluil-Martiny (28.5.1841-27.2.1884) in Berchem / Antwerpen gegründet. Die Gründerin wurde am 22.10.1989 seliggesprochen. Das Mutterhaus der Gemeinschaft befindet sich nach wie vor in Berchem. Auch die Stiftskirche wurde lange profan genutzt, zeitweise als Wagenremise, als Militärwaffenlager und sogar als Obstmarkt. Erst 1914 wurde die Stiftskirche wieder konsekriert und für Gläubige wiedereröffnet. Damals bekam die Kirche den Status einer Basilica minor. Seit Bezug des Klosters mit den Töchtern des Herzen Jesu wird hier eine dauernde Anbetung durchgeführt.

Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/@47.2811958,11.5100052,19z - https://www.google.de/maps/@47.2811673,11.5097765,144m/data=!3m1!1e3
Damenstift Hall im Regiowiki:
https://regiowiki.at/wiki/Damenstift_Hall
Damenstift Hall in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Haller_Damenstift
Kloster der Töchter vom hl. Herzen Jesu.
https://www.hall-tirol.at/hall-in-tirol/hall-in-tirol/ortsrundgang/herz-jesu-kloster.php
Kloster der Töchter vom hl. Herzen Jesu:
https://www.herzjesukloster-hall.at/
Kaiser Leopold I.
https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_I._(HRR)
Kaiser Karl VI.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_VI._(HRR)
Franz Gall: Österreichische Wappenkunde, Böhlau-Verlag, Wien, 1992, insbes. S. 46
Wappen des Damenstifts Hall in der Fischnaler-Wappenkartei:
http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?wappen_id=15318&drawer=&tr=1#prev - http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?id=&do=&wappen_id=15331&sb=hall&sw=&st=&so=&str=&tr=99 - http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?wappen_id=15319&drawer=&tr=1#prev - http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?wappen_id=15330&drawer=&tr=1#prev

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