Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2752
Bingen (Landkreis Sigmaringen)

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bingen

Der Ort Bingen hatte ursprünglich keinen eigenen Ortsherrn, vielmehr gab es mehrere Grundherren, die die Macht nur im Rahmen ihrer Grundherrschaft über die eigenen Untertanen im Ort ausübten, darunter die Herren von Bingen, die Herren von Hornstein, die Klöster Zwiefalten, Salem und Heiligkreuztal und die jeweiligen Inhaber von Sigmaringen. Vor 1460 übten vermutlich die Herren von Hornstein die Hochgerichtsbarkeit aus, die ging dann faktisch bis 1579 auf die Grafen von Hohenzollern-Sigmaringen über. Die niedere Gerichtsbarkeit wechselte ebenfalls, 1431 wurde sie an die Herren von Reischach und von Hornstein gemeinschaftlich verliehen, 1507 an Wilhelm von Reischach, 1512 an die Herren von Hornstein. Seit 1579 waren die Herren von Hornstein und die Grafen von Hohenzollern-Sigmaringen im gemeinschaftlichen Besitz der niederen Gerichtsbarkeit. 1789 war es vorbei mit den gemischten Herrschaftsverhältnissen, denn damals erwarb Fürst Anton Alois von Hohenzollern-Sigmaringen den vollen Besitz des Ortes. Die Pfarrei war 1448 dem Kloster Zwiefalten inkorporiert, womit das Kloster auch das Patronatsrecht über die Kirche in Bingen hatte, samt dem Zehnten in Bingen, Hornstein und Hitzkofen. Der Bischof von Konstanz bekam 1689 das Präsentationsrecht, und dieser übertrug es an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Die kurz nach 1490 neu erbaute und 1788-1793 erweiterte katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bingen beherbergt neben einem wertvollen gotischen Flügelaltar der Ulmer Schule (Bingener Altar) von Jörg Syrlin d. Ä., mit spätgotischen Statuen von Niklaus Weckmann aus Ulm und Tafelgemälden von Bartholomäus Zeitblom, eine Gruppe sehr interessanter Epitaphien vornehmlich der Herren von Hornstein; die nicht öffentlich zugängliche Gruft der Familie befindet sich in einer Seitenkapelle. Daneben gibt es noch andere Grabsteine, u. a. für ehemalige Priester, darunter für Kämmerer Jakob Felber, der das 1602 errichtete Pfarrhaus auf der Südostseite der Kirche als erster bewohnte. Im einzelnen werden hier folgende sieben Epitaphien beschrieben:

1. Epitaph: Bruno von Hornstein und Magdalena Hundbiss von Waltrams
Dieses Epitaph ist für Bruno III. von und zu Hornstein (1511-16.1.1554) zu Göffingen, welcher 1551 vom Abt zu Zwiefalten die "widerspenstigen Bauern in Bingen" kaufte, und für seine Frau, Magdalena Hundbiss von Waltrams (-25.2.1591), die Tochter von Friedrich Hundbiss von Waltrams und Margaretha von Ow. Der Ehemann war der Sohn von Bruno II. von Hornstein (1479-1.6.1521) gen. von Hertenstein, für den es hier auch ein Epitaph gibt, und von dessen Frau Magdalena von Ehingen (-4.7.1557). Auch für seinen Bruder Christoph gibt es hier ein Epitaph. Alle drei Epitaphien sind stilistisch ähnlich. Für einen weiteren Bruder, Balthasar, der wesentlich später starb, gibt es ebenfalls ein Epitaph, das aber stilistisch anders konzipiert ist.

 

Das Epitaph wird von zwei Säulen mit Kapitellen eingerahmt. Die Schmuckzone oben enthält eingebettet in Akanthusblätter vier Engelsköpfe. In Höhe der Säulenbasen befindet sich eine zweispaltige Inschrift. Der Hauptteil des Zentralfeldes wird vom Wappen eingenommen. Hier werden zwei Wappenschilde als Ehewappen unter der gemeinsam genutzten Helmzier des Ehemannes zusammengestellt. Das Wappen der Herren von Hornstein zeigt in Blau über einem schwebenden goldenen Dreiberg eine halbkreisförmig von rechts nach links gebogene silberne Hirschstange (Geweihstange), auf dem ungekrönten Helm mit blau-silbernen Decken über einem schwarzen oder auch goldenen Dreiberg eine halbkreisförmig von rechts nach links (bzw. in einer Profildarstellung von vorne nach hinten) gebogene silberne Hirschstange (Geweihstange).

Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: PrGfN Seite: 11 Tafel: 8, Band: Bad Seite: 10 Tafel: 7, Band: Bay Seite: 41 Tafel: 39, Band: Wü Seite: 8 Tafel: 9-10, weiterhin bei Schöler, Familienwappen Seite 60, Tafel 100, Kindler, OB 2: S. 118 ff., insbesondere S. 122 ff. bis S. 137. In den historischen Wappenbüchern ist das Wappen standardmäßig vorhanden, Berliner Wappenbuch, Scheiblersches Wappenbuch Folio 50 und Folio 135, Conrad Grünenberg's Wappenbuch (1259), Wappenbuch St. Gallen (1110), Ingeram Kodex (417), Wernigeroder Wappenbuch, S. 148, Donaueschinger Wappenbuch (867), Miltenberger Wappenbuch (956), Jörg Rugens Wappenbuch (1380), Ulrich Richental's Chronik des Konzils zu Konstanz (884), Züricher Wappenrolle (272), Ortenburger Wappenbuch etc. Otto Hupp präsentiert das Wappen im Münchener Kalender 1921. Im alten Siebmacher werden falsche Farben angegeben.

Der Schild für die Ehefrau ist dasjenige der Hundbiss (Hundpiss, Huntpiss, Huntbiss, Humpis) von Waltrams, es ist geviert, Feld 1 und 4: in Silber ein schwarzer Bocksrumpf (halber Widder, Waltrams), Feld 2 und 3: in Schwarz drei silberne Hunde (Windspiele oder Bracken) mit rotem Halsband übereinander (Stammwappen Hundbiss). Die Felder kommen auch in umgekehrter Reihenfolge vor, mit dem Stammwappen in den Feldern 1 und 4. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu schwarz-silbernen Decken ein wachsender schwarzer Bocksrumpf (Waltrams). Das Kleinod zum Stammwappen Hundbiss wird nicht verwendet, das wäre zu schwarz-silbernen Decken ein sitzender silberner Hund (Windspiel oder Bracke) mit rotem Halsband (Siebmacher Band: Bad Seite: 56 Tafel: 34, Aschaffenburger Wappenbuch Tafel 47 Seite 74, 123, Wappenbuch Bodenseekreis, Münchener Kalender 1924). Die von Hundbiss sind ursprünglich ein Ratsgeschlecht der Freien Reichsstadt Ravensburg, wo sie Teil einer bedeutenden Handelsgesellschaft waren. Von ihrem Gewinn erwarben sie niederadelige Herrschaften und Lehen und wurden so landsässig.

2. Epitaph: Balthasar von Hornstein, vermählt mit Margaretha Reichlin von Meldegg
Dieses Epitaph ist für Balthasar von Hornstein (ca. 1518-18.2.1598) zu Obereichen, des fürstlichen Stifts Buchau Rat und Hofmeister. Er war der Sohn von Bruno II. von Hornstein (1479-1.6.1521) gen. von Hertenstein, für den es hier auch ein Epitaph gibt, und von Magdalena von Ehingen (-4.7.1557). Auch für die Brüder Christoph und Bruno gibt es hier jeweils ein Epitaph. Dieses hier ist stilistisch anders als die anderen drei, weil es rund ein halbes Jahrhundert später entstand. Balthasar kaufte 1552 Buwenburg, verkaufte es 1558 wieder, saß 1555 zu Heudorf bei Mengen, kaufte von Christoph von Brandenburg 1563 zwei Höfe zu Eichen bei Stafflangen und baute dort 1570-1579 Schloß und Kapelle, saß 1580 zu Zollenreute, und er war fürstlich-augsburgischer Rat und Pfleger zu Füssen. Er war vermählt mit Margaretha Reichlin von Meldegg (-3.3.1609), die Witwe des Weigand von Baustetten.

Die rechteckige Platte weist nur am Rand Ornamentik auf und besitzt im unteren Viertel eine rechteckige Inschriftenkartusche mit Rollwerkrand. Das Zentralfeld darüber wird von einem großen lateinischen Kreuz dominiert, daneben die beiden Wappen, die stark abgenutzt und schlecht zu erkennen sind. Heraldisch rechts befindet sich das Wappen der Herren von Hornstein wie oben beschrieben.

 

Bei dem anderen Wappen heraldisch links kann man nur noch an der Helmzier sehen, daß es sich um dasjenige der Reichlin von Meldegg handelt, in Rot ein silberner Balken mit drei roten Ringen belegt, auf dem Helm mit silbern-roten Decken ein Paar roter Büffelhörner, jeweils mit einem silbernen Balken mit drei roten Ringen belegt. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 69 Tafel: 41, Band: Wü Seite: 11 Tafel: 13, Band: Bay Seite: 53 Tafel: 55, Band: Erg Seite: 39, Band: PrGfN Seite: 18 Tafel: 13 und im Münchener Kalender 1934.

Die von Meldegg waren ein 1262 auftretendes adeliges Dienstmannengeschlecht des Klosters St. Gallen, waren im 15. Jh. verarmt. Der letzte, Hans von Meldegg, zog nach Schwaben. Am 18.12.1400 verkaufte er seinem Freund, dem Arzt Meister Jos (Joß, Jodocus) Reichli (Richli, Reichlin) aus einer bürgerlichen Familie von Konstanz, seinen Namen und sein Wappen, und Kaiser Friedrich III. erhob dessen Sohn Andreas Reichlin am 28.7.1465 in den erblichen Reichsadelsstand und bestätigte ihm sein Wappen. Eine weitere Bestätigung des Reichsadelsstandes und den kombinierten Namen Reichlin von Meldegg bekam Christoph Reichel (Reichle) am 27.9.1530 von Kaiser Karl V. Seit 1652 bzw. 1680 ist die Familie freiherrlich.

3. Epitaph: Anna von Hornstein
Dieses Epitaph ist für Anna von Hornstein (-26.7.1595), die Tochter von Bruno III. von und zu Hornstein (1511-16.1.1554) und Magdalena Hundbiss von Waltrams (-25.2.1591), für die es hier ebenfalls ein gemeinsames Epitaph gibt. Anna war vermählt in erster Ehe mit Wilhelm von Stotzingen zu Dischingen und Heudorf (-1575) und in zweiter Ehe mit Hans Rudolf von Enzberg. Auch für ihre beiden Schwägerinnen gibt es hier jeweils ein Epitaph.

 

Im rechteckigen unteren Teil der Platte ist als Inschrift zu lesen: "Am tag Anne den 26 Monats tag July / Anno 1595 Starb In Gott Seligklich / weilundt die Edel Ehrn und Tugentsam / Frow Anna von Hornstain weilundt Der / Edle und veste Weilhalm von Stotzingen / Zuo Dischingen und Hewdorff (= Heudorf) seligen Erste u(n)d / Hanns Rudolffen von Entzberg Zuo Milhaim (= Mühlheim an der Donau) / andere hausfrow gewesen deren der Allm(a)echtig(e) / Gott gn(a)edig und Barmhertzig sein auch (eine) / (fröhliche) aufferstehung verleihen wolle." Im oberen Teil der Platte sind unter einem Bogen mit Ornamenten auf dessen Innenseite drei Vollwappen in Reihe angeordnet. Dasjenige in der Mitte ist das Familienwappen der Ehefrau, das der Herren von Hornstein wie oben beschrieben.

Heraldisch rechts steht das Wappen ihres ersten Ehemannes, das der Herren von Stotzingen, in Blau ein becherförmiger silberner Korb (hölzerner Tragekorb, Stotzen), oben, in der Mitte und unten mit goldenen Reifen, links ein goldener Haken, auf dem Helm mit blau-silbernen Decken wachsend eine blau gekleidete weibliche Figur (Frauenrumpf) mit goldenen Haaren, anstelle der Arme mit zwei blauen Flügeln. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 14 Tafel: 10, Band: PrGfN Seite: 23 Tafel: 18 und in Band: NÖ2 Seite: 241 Tafel: 109. Dort werden noch weitere Details des Kleinods genannt, so ist der Tragekorb in der Mitte nicht mit einem metallenen Band, sondern mit einer goldenen Schnur umwunden, auf dem Kopf des geflügelten Frauenrumpfes steht ein goldenes Kreuz, und die Flügel sind mit fünf (2:1:2) silbernen Kleeblättern belegt. Die Familie hat ihren Stammsitz in Niederstotzingen (Landkreis Heidenheim). Im 16. Jh. erwarb die Familie ehemaligen Besitz der Herren von Bubenhofen in der Balinger Gegend. Der Familie gehörte zeitweise das Schloß Geislingen, außerdem Dotternhausen und Roßwangen. Ab 1471 gehörte der Familie Heudorf, welches sie 1790 an die Fürsten von Thurn und Taxis abtraten. Ebenfalls 1790 erwarb die Familie die Herrschaft Steißlingen (heute Landkreis Konstanz), wo sie heute noch lebt. 1791 erwarb die Familie das nahe Schloßgut Wiechs. Das Schildmotiv wird seit dem 12.9.1955 von der Stadt Niederstotzingen mit grüner Feldfarbe geführt.

Heraldisch links ist das Wappen der Herren von Enzberg zu sehen, in Blau ein goldener Fingerring mit rotem Stein, auf dem ungekrönten Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener Fingerring mit rotem Stein. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 19 Tafel: 12, Band: Els Seite: 7 Tafel: 9, Band: Wü Seite: 7 Tafel: 8. Das Wappen ist in vielen historischen Wappenbüchern gelistet, Scheiblersches Wappenbuch  Folio 238, Conrad Grünenberg's Wappenbuch (1268), Wappenbuch St. Gallen (1336), Ingeram Kodex (379), Wernigeroder Wappenbuch, Wappenbuch des Aegidius Tschudy, S. 31, Donaueschinger Wappenbuch (1072), Miltenberger Wappenbuch (666), Jörg Rugens Wappenbuch (1331), Vigil Raber Wappenbuch (Blatt 0554 und Blatt 0584), Wappenbuch Gallus Öhem Hs. 15 (S. 37/016r). Weiterhin wird das Wappen im Kindler von Knobloch S. 304 und im Alberti S. 169, S. 170 geführt. Im Münchener Kalender 1923 und in einigen anderen Darstellungen steht das Kleinod zusätzlich auf einem roten Kissen. Das 1384 durch Pfalzgraf Ruprecht zerstörte Stammhaus der Familie war Burg Enzberg südlich von Maulbronn. Die Burgruine liegt heute auf dem Stadtgebiet der Gemeinde Mühlacker. 1409 erwarb die Familie die in der Inschrift genannte Herrschaft Mühlheim, die zu ihrem neuen Stammsitz wurde, und wo die Familie heute noch auf Schloß Mühlheim lebt. Die von Enzberg sind stammes- und wappenverwandt mit den Herren von Dürmenz und den Herren von Niefern.

 

4. Epitaph: Elisabeth von Stotzingen
Dieses Epitaph ist für Elisabeth von Stotzingen (-20.12.1575), die erste Ehefrau des Bruno von Hornstein (-11.8.1604). Die beiden hatten am 10.12.1570 geheiratet. Nach Elisabeths Tod heiratete Bruno erneut, und auch für seine zweite Frau gibt es hier ein Epitaph, ebenso wie für Brunos Schwester.

 

Direkt rechts neben dem zuvor beschriebenen Epitaph befindet sich dieses, das seitlich von zwei wunderschön in der Fläche ornamentierten Pilastern eingefaßt wird. Die mehr oder weniger oval geformte und von einem üppig mit Rollwerk gerahmte untere Inschriftenkartusche hat folgenden Wortlaut: "A(NNO) D(OMINI) MDLXXV / Den XX tag Decemb(ris) Ist in Gott / verscheiden Die Edel und thugen(tsame) / Fraw Elisabeth v(on) Hornstain geb(ore)ne / v(on) Stotzingen Des Edlen und Gest(rengen) / Bruno v(on) Hornstain Eheliche Haus/Frow gewesen D(er) G(ott) G(naedig) V(nd) B(armherzig) S(ein) W(olle) / Amen." Den oberen Teil des Zentralfeldes nehmen die beiden Wappen der Ehepartner ein, heraldisch rechts das der von Hornstein wie eingangs beschrieben und heraldisch links das der von Stotzingen wie zuvor bei Brunos Schwester Anna beschrieben.

Darüber befindet sich unterhalb des bekrönenden Aufsatzes, offensichtlich nachträglich eingefügt, eine schmucklose rechteckige Tafel, deren Inschrift besagt: "An(n)o Domini Donnerstags nach Laurenti de(n) II Augusti / 1604 Starb in Gott seligelich der Edel und Gestrenge / Bruno von und zuo Harnstain (sic!), welchem der getrewe / Gott gn(a)edig und Barmherczig sein welle Amen". Das Epitaph ist also ursprünglich vom Ehemann für seine früh verstorbene erste Ehefrau gesetzt worden. Seine zweite Ehefrau, die sich nach seinem Tod erneut verheiratete, ließ ihm dann die obere Inschrift ergänzen, die sparsame Variante, denn die aufwendige Variante wäre ein neues Epitaph für ihren Bruno mit einer Dreier-Wappen-Kombination gewesen, in der Mitte Hornstein, heraldisch rechts Stotzingen, links Speth, also so, wie sie es selber in der zu ihr passenden Wappen-Zusammenstellung bekam (siehe unten). Der Giebelaufsatz darüber, dessen Bogen seitlich in zwei eingerollte Schnecken ausläuft, trägt als Reliefbild einen dornengekrönten Christuskopf zwischen zwei Putten mit Füllhörnern.

5. Epitaph: Christoph von Hornstein
Dieses Epitaph ist für Christoph von Hornstein, der 1542 vor Pest (heute Teil von Budapest) gefallen ist. Er war der Sohn von Bruno II. von Hornstein (1479-1.6.1521) gen. von Hertenstein, für den es hier auch ein Epitaph gibt, und von Magdalena von Ehingen (-4.7.1557). Auch für den Bruder Bruno gibt es hier ein Epitaph, das stilistisch ähnlich ist. Alle drei bilden eine Gruppe. Für den Bruder Balthasar, der wesentlich später starb, gibt es ebenfalls ein Epitaph, das aber anders konzipiert ist.

Dieses Epitaph ist stilistisch dem ersten hier beschrieben ganz ähnlich. Es zeigt ausschließlich das Wappen der Herren von Hornstein wie oben beschrieben, denn Christoph war unverheiratet. Zwei Säulen auf hohen Postamenten mit flächigen Ornamenten tragen Basen und Kapitelle mit grotesken menschlichen Gesichtern zwischen Palmetten an den seitlichen Kanten. Den oberen Abschluß bildet ein gestalterisches Dickicht aus Akanthusblättern mit drei menschlichen Gesichtern, eines in der Mitte frontal hersehend, die beiden anderen seitlich und im Profil den Blick auf die Helmzier richtend. Die Inschrift im unteren Teil des Epitaphs, halb so hoch wie die Säulenpostamente, lautet: "Anno s(omi)ni 1542 Im Monat Octobri Ist / Der Edell und Vest Christoffel von Ho(r)nstain / Vor der Sta(d)t Pest (= Schwesterstadt von Ofen = Buda, beide seit 1873 = Budapest) in Vüngern (= Ungarn) Vmbckümen (= umgekommen?) von den Tircken (= Türken) dem Gott der allm(a)ech=/tig(e) Gn(a)edig und Barmherczig sein wolle".

 

Das am Westufer der Donau gelegene Ofen (Buda) war im 16. und 17. Jh. heiß umkämpft zwischen den Osmanen und Österreich. Die Stadt war 1361-1541 Hauptstadt des ungarischen Reiches. Pest lag schräg gegenüber am Ostufer der Donau in der Ebene. Der osmanische Sultan Süleyman I. hatte sich 1526 der Stadt Pest und 1541 der Stadt und Festung Ofen bemächtigt, und das stark befestigte Ofen (heute Zitadelle, Burgberg, Burgstadt) blieb dann 145 Jahre lang im Besitz der Türken und war Sitz eines Paschas. Es folgten viele fruchtlose Belagerungen, während derer auch Pest in Schutt und Asche versank. Pest wurde als Stadt bedeutungslos. Die Belagerungen 1451 und 1542 wurden durch Joachim von Brandenburg durchgeführt, brachten aber nichts. Weitere Belagerungen folgten 1551,1598-1599,1602 und 1684. Erst Erzherzog Karl von Lothringen, Kurfürst Max Emanuel von Bayern und Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden befreiten am 2.9.1686 beide Städte mit den Truppen der Heiligen Liga von den Türken, wobei Ofen wieder in einen Schutthaufen verwandelt wurde. Dieser Sieg wurde in ganz Europa als Anfang vom Ende der Türkenherrschaft in Europa gefeiert. Heute bildet wiederum Pest am östlichen Donauufer den Siedlungs-Schwerpunkt der Stadt Budapest.

6. Epitaph: Catharina Speth von Schülzburg
Dieses Epitaph ist für Anna Catharina Speth von Schülzburg (-11.1.1603), die zweite Ehefrau des Bruno von Hornstein (-11.8.1604). Die beiden hatten am 3.11.1578 geheiratet. Catharina überlebte ihren Ehemann, stiftete ihrem Gatten einen Jahrtag in Bingen, heiratete dann erneut, diesmal in zweiter Ehe Eberhard von Neuhausen zu Linz. Für Brunos erste Frau gibt es hier auch ein Epitaph.

Dieses Epitaph ist mehrzonig aufgebaut. Die Giebelzone ist für die Inschrift reserviert. Die Hauptzone zeigt in einem mit flachem Korbbogen abgeschlossenen Zentralfeld den Gekreuzigten mit Sonne und Mond beiderseits des Kreuzes, einem Memento mori am Fuß desselben und seitlich die Figuren von Maria und von Maria Magdalena. Zwei geflügelte Engelsköpfe füllen die Zwickel. Die beiden seitlichen Pilaster sind in der Fläche manieristisch ornamentiert. Darunter folgt eine Zwischenzone mit einer Darstellung der Verstorbenen ganz links, kniend und die Hände zum Gebet vor der Brust zusammengelegt, den Blick gesenkt, aber dem Betrachter zugewandt. Daneben bilden drei Vollwappen eine Bilanz ihrer zwei Ehen.

 

Die obere Inschrift im Aufsatz lautet: ANNO DOMINI 1603 DEN II IA=/NVARY ZWIS(C)HEN 9 VND 10 VHR / IN DER NACHT STARB DIE EDEL VND / THVGENTSAM(E) FRAW CATHARINA / VON NEWHAVSEN GEBOHR(E)NE SPET(H)EN / VON STHILTZBVRG DEREN SEELEN / GOTT GN(A)EDIG VND BARMHERTZIG / SEIN WELL(E) AMEN". Zwei Putten flankieren diese Inschrift der optisch linke hält einen abgebrochenen Pfeilschaft in der freien Hand, der andere einen kleinen Henkelbottich. Die Inneren Arme greifen jeweils an das Gesims der Inschriftenzone. Ein Dreiecksgiebel mit einem geflügelten Engelskopf schließt das Epitaph nach oben ab.

Das mittlere Wappen ist das Familienwappen der Ehefrau selbst, das der Speth zu Schülzburg. Interessanterweise ist es komplett linksgewendet, zum Wappen des zweiten Ehemannes hin, mit gespiegelten Inhalten und gedrehter Helmzier recht deutlich zeigend, daß der erste Ehemann mittlerweile Geschichte ist. Es zeigt - ungewendet - in Rot schrägrechts übereinandergelegt drei altertümliche silberne Schlüssel mit gezähntem Bart, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender, rotgewandeter Männerrumpf mit Spitzbart, mit einer roten, silbern gestulpten, hinten abhängenden Mütze und den drei silbernen Schlüsseln auf der Brust und auf der Mütze. Dieser Familienzweig nannte sich ab 1476 nach der seit 1452 ununterbrochen im Familienbesitz befindlichen Schülzburg in Hayingen-Anhausen im Landkreis Reutlingen. Es handelte sich um einen württembergischen Besitz, der erst den Grafen von Kirchberg verpfändet war. Das Pfand ging durch Kauf für 4000 fl. auf die Speth über, und diese wandelten es in ein württembergisches Lehen um. Die von Speth zu Schülzburg bauten das Renaissanceschloß vor der mittelalterlichen Burg. Alles brannte 1884 komplett aus; die ganze Anlage ist Ruine. Das Wappen der Speth wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 77 Tafel: 46, Band: Bay Seite: 58 Tafel: 61, Band: MeA Seite: 101 Tafel: 57, Band: Wü Seite: 12 Tafel: 14, Vgl. auch Scheiblersches Wappenbuch Folio 112 und Folio 141, Rahrbach S. 243-244, Schöler Familienwappen S. 93, T. 140, Berliner Wappenbuch.

Das heraldisch rechte Wappen ihres ersten Ehemannes ist das der Herren von Hornstein wie zuvor beschrieben. Das heraldisch linke Wappen der schwäbischen Familie von Neuhausen für den zweiten Ehemann zeigt in Silber einen roten Löwen, einen schrägen grünen oder auch schwarzen Ast haltend, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken der rote Löwe mit dem Ast wie im Schild. Nachweise: Berliner Wappenbuch, Scheiblersches Wappenbuch Folio 111, Siebmacher Band: WüA Seite: 14 Tafel: 6, Band: WüA Seite: 101 Tafel: 58, Band: WüA Seite: 251 Tafel: 142, Conrad Grünenbergs Wappenbuch (1390), Wappenbuch St. Gallen (1313), Ingeram Kodex (408), Wernigeroder Wappenbuch, Donaueschinger Wappenbuch (537), Miltenberger Wappenbuch (714), Stuttgarter Wappenbuch (135), Jörg Rugens Wappenbuch (1377), Armorial Lyncenich (1716), Armorial de Nicolas de Lutzelbourg (932), Alberti S. 550-551. Mitglieder der Familie waren Reichsministerialen, dann Vasallen von Österreich und Hohenberg. Elemente des Wappens der Herren von Neuhausen finden sich im kommunalen Wappen von Neuhausen auf den Fildern.

Über dem Hornstein-Wappen steht auf einem Schriftband: "HORNSTEIN I(H)R ERS/TER EHE IVNCKER", über dem Neuhausen-Wappen analog "NEVHAVSEN DER AN/DER(E) EHE IVNCKHER". In der Sockelzone befindet sich eine weitere, rechteckige Inschriftentafel mit dem Wortlaut: "HIE(R) BEY DI(E)SEM STEIN / LI(E)GT MEIN FLEISCH VND GEBEIN / INN CHRISTO RVOHET MEINE SE(E)LL / DER MIC(H) ERL(O)EST VON DOT (=TOD) VND H(O)ELL(E)".

An den Seiten des Zentralfeldes sind noch insgesamt vier Wappenschilde angebracht. Die beiden oberen Wappen entsprechen den bereits beschriebenen der Speth von Schülzburg und der von Neuhausen, doch die beiden unteren sind neu. In einem ersten Anflug von Bequemlichkeit könnte man aufgrund der Duplizität der Motive annehmen, das seinen die Eltern beider Ehepartner, mitnichten. Denn Eberhard von Neuhausen (7.4.1563-) zu Linz war der Sohn von Jacob von Neuhausen und Martha von Reischach; seine Großeltern waren Wolf Ludwig von Neuhausen und Sibylle von Baldeck zu Herdeck väterlicherseits sowie Eberhard von Reischach und Anna von Homburg mütterlicherseits. Es handelt sich daher allein um die 4er Ahnenprobe der Frau.

Anna Catharina Speth von Schülzburg (-11.1.1603) war die Tochter von Hans Renhard (Hans Reinhard) Speth (ca. 1524-17.10.1575) von Schülzburg und Granheim, Oberforstmeister 1564-1569, und Anna von Neuhausen (Heirat 1551, -1575), und somit gehört der Neuhausen-Schild zu ihrer Mutter. Ihre Großeltern waren väterlicherseits Diebold Speth (-1527) von Schülzburg und Granheim und Anna Renner von Allmendingen (-1525) sowie mütterlicherseits Hans Eitel von Neuhausen (-22.8.1544) und Dorothea von Woellwarth (-7.4.1539).

 

Deshalb sehen wir heraldisch oben rechts (Abb. oben links) den gewendeten Schild der Speth von Schülzburg und heraldisch rechts unten (Abb. oben rechts) den ebenfalls aus Courtoisie gewendeten Wappenschild der Renner von Allmendingen, in Gold ein aufspringendes, ungezäumtes schwarzes Pferd. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu schwarz-goldenen Decken ein wachsendes schwarzes Pferd ohne Zaum (Siebmacher Band: WüA Seite: 23 Tafel: 21, Alberti S. 630). Die Familie ist im 15. Jh. auch in Überlingen belegt, und sie war in Albersweiler im Landkreis Biberach begütert. Außerdem war sie in Ehingen ansässig. Johann Renner von Allmendingen, kaiserlicher Sekretär, kaufte 1510 die Burgen Hornstein und Bittelschieß von den von Reischach, und von ihm kaufte Bruno II. von Hornstein (1479-1.7.1521) im Jahre 1512 Hornstein, Bittelschieß und den Binger Anteil zurück. Im Jahre 1520 wurde Johann Renner von Österreich mit Allmendingen im Oberamt Ehingen belehnt. Allmendingen gehörte der Familie bis 1593. Familienmitglieder kommen im 16. Jh. in Granheim, Schelklingen und Schwendi vor. Später hatte die Familie ihren Schwerpunkt in Kempten, wo es auch einen Fürstabt aus der Familie gab, Hans Adam Renner von Allmendingen. Familienmitglieder bekleideten das Enter-Erbschenkenamt der Fürstabtei Kempten.

 

Und heraldisch oben links (Abb. oben links) steht der Wappenschild für die von Neuhausen, und heraldisch links unten (Abb. oben rechts) steht der Wappenschild für die Familie der Herren von Woellwarth, in Silber eine mit den Spitzen nach oben gerichtete, liegende, rote Mondsichel. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu rot-goldenen Decken auf einem goldenen, rot bequasteten Kissen eine mit den Spitzen nach oben gerichtete, liegende rote Mondsichel. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 83 Tafel: 50, Band: Bay Seite: 64 Tafel: 69, im Alberti S. 1078 und im Schöler, Familienwappen, S. 116, T. 36. Das Wappen begegnet uns standardmäßig in historischen Wappenbüchern, z. B. Scheiblersches Wappenbuch Folio 58, Conrad Grünenberg's Wappenbuch (1373), Wappenbuch St. Gallen (1316), Ingeram Kodex (406), Wernigeroder Wappenbuch, Miltenberger Wappenbuch (1092) und Jörg Rugens Wappenbuch (1358).

7. Epitaph: Bruno von Hornstein, vermählt mit Magdalena von Ehingen
Dieses Epitaph gehört zu Bruno II. von Hornstein (1479-1.6.1521) gen. von Hertenstein, Sohn von Bruno I. von Hornstein (von Hertenstein) und Magdalena von Ratzenried. Er erwarb 1512 die zwischenzeitlich an die von Reischach verkaufte Herrschaft Hornstein wieder vom kaiserlichen Sekretär Johann Renner von Allmendingen zurück, die derjenige zwei Jahre zuvor von Wilhelm von Reischach gekauft hatte; der Erwerb erfolgte zusammen mit Bittelschieß. Bruno hatte sich am 20.5.1509 mit Magdalena von Ehingen (-4.7.1557) vermählt, die nach Brunos Tod in zweiter Ehe Hans Marx von Bubenhofen heiraten sollte.

 

Dieses Epitaph weist wiederum eine große stilistische Nähe zu zwei bereits vorgestellten Kunstwerken auf, was nicht verwundert, weil es sich bei dieser Dreiergruppe um den Vater und seine zwei Söhne Bruno und Christoph handelt (das Epitaph für einen dritten Sohn, Balthasar, der wesentlich später starb, ist anders konzipiert). Wiederum sehen wir zwei seitliche Säulen, Schaft und Kapitelle hier von Akanthusblättern umhüllt. Die Säulenbasen tragen auf der Fläche Löwenmasken mit bleckender Zunge. Zwischen den beiden Säulenbasen ist eine höhengleiche Inschriftenzone eingepaßt mit dem Wortlaut "Uff Nicomedis (Nicomedes von Rom, Weihe der Kirche von Rom an diesem Tag, nicht sein Gedenktag am 15.9.) den ersten tag Des / Brachmonats (= Juni) Anno 1521 starb der Edell / und Vest Brüno von Hornstain zu Hornstain / Dem Gott der allm(a)echtig(e) gn(a)edig / Und Ba(r)mherczig sein wolle". Das angegebene Datum, der 1.6., widerspricht den Literaturangaben, wo der 1.7. angegeben wird, doch das wäre der Heumonat. Oben wird die Platte von einer in der Mitte unterbrochene Muschelrosette abgeschlossen, in der Lücke das Monogramm "IHS". Akanthusblätter formen den Abschluß der Rosettenhälften, aus denen seitlich zwei nach außen blickende, geflügelte Engelsköpfe hervorkommen.

Hier haben wir wieder ein Ehewappen der Konstruktion, daß die Schilde beider Ehepartner unter der gemeinsam genutzten Helmzier des Ehemannes zusammengestellt werden. Das Wappen des Ehemannes ist dasjenige der Herren von Hornstein wie zuvor beschrieben. Der Schild der Ehefrau trägt das Wappen der Herren von Ehingen, in Schwarz ein goldener Sparren. Die hier nicht verwendete Helmzier wäre zu schwarz-goldenen Decken ein golden gekrönter Mannesrumpf wachsend, dessen schwarzes Gewand mit einem goldenen Sparren belegt ist. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: BayA1 Seite: 11 Tafel: 8, Band: WüA Seite: 10 Tafel: 2, sowie im Alberti S. 153 und im Kindler OB 1: S. 285 ff. Standardmäßig ist das Wappen in historischen Wappenbüchern enthalten, z. B. Scheiblersches Wappenbuch Folio 134, Conrad Grünenberg's Wappenbuch (1413), Wappenbuch St. Gallen (1365), Ingeram Kodex (426), Miltenberger Wappenbuch (865), Donaueschinger Wappenbuch (1070), Jörg Rugens Wappenbuch (1413) etc. Die Familie nennt sich nach ihrem Stammsitz Ehingen, heute zur Stadt Rottenburg am Neckar im Landkreis Tübingen gehörend. Die Familie ist 1697 erloschen; ihr Besitz ging an die von Raßler.

Genealogie der Herren von Hornstein, Kurzversion:
Herren zu Bingen, Herren zu Bingen mit Epitaph und Wappen, Personen mit Epitaph und/oder Wappen, Linien und Ereignisse, Epitaph und Wappenfundstelle in Bingen, Deutscher Ritterorden, geistliche Laufbahn

Genealogie der Herren von Hornstein, Langversion:
Herren zu Bingen, Herren zu Bingen mit Epitaph und Wappen, Personen mit Epitaph und/oder Wappen, Linien und Ereignisse, Epitaph und Wappenfundstelle in Bingen, Deutscher Ritterorden, geistliche Laufbahn

Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/@48.1113687,9.2766377,19z - https://www.google.de/maps/@48.1113687,9.2766377,142m/data=!3m1!1e3
Geschichte von Bingen auf LEO-BW:
https://www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/21050/Bingen
Seelsorgeeinheit Sigmaringen:
https://www.kath-sigmaringen.de/
Mariä Himmelfahrt in Bingen:
https://www.kath-sigmaringen.de/lebendige-gemeinde/unsere-gemeinden-5/mariae-himmelfahrt-bingen/
Kirchenführer Mariä Himmelfahrt:
https://www.kath-sigmaringen.de/media/download/integration/1238111/kirchenfuehrer_inhalt.pdf
Hundbiss von Waltrams:
https://de.wikipedia.org/wiki/Humpis
Herren von Hornstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hornstein_(Adelsgeschlecht)
Reichlin von Meldegg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichlin_von_Meldegg_(Adelsgeschlecht)
Herren von Enzberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Enzberg_(Adelsgeschlecht)
Herren von Stotzingen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stotzingen_(Adelsgeschlecht)
von Woellwarth:
https://de.wikipedia.org/wiki/Woellwarth
Speth von Schülzburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Speth_(Adelsgeschlecht)
von Ehingen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehingen_(Adelsgeschlecht)
Edmund von der Becke-Klüchtzner: Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch, Baden-Baden, 1886
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886/0207 ff.
Dr. Schweizer: Geschichte des freiherrlichen Hauses Hornstein, in: Archiv für Geschichte, Genealogie, Diplomatik und verwandte Fächer, hrsg. durch einen Verein von Gelehrten und Freunden deutscher Geschichts- und Stammeskunde, Stuttgart 1846, Heft 1, S. 35-57 -
https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10001800.html - https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10001800_00037.html - auch: https://books.google.de/books?id=lUkAAAAAcAAJ
Fortsetzung Heft 2, S 161-177
https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10001801.html - https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10001801_00057.html
Kindler von Knobloch, Julius (Bearb.) / Badische Historische Kommission (Hrsg.), Heidelberg, 1898, Oberbadisches Geschlechterbuch:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898ga - Band 1 http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd1 - Band 2 http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd2 - Band 3 http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1919bd3
Genealogie Neuhausen:
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1919bd3/0225 und https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1919bd3/0228
Genealogie Hornstein:
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd2/0132 etc.
Genealogie Hornstein, in: Johann Seifert, Ahnen-Taffeln Vierter Theil,
https://books.google.de/books?id=raWP0L5FjoEC - insbes. https://books.google.de/books?id=raWP0L5FjoEC&pg=PP98&lpg=PP98.....%20hundpiss&f=false
Zur Ortsgeschichte vgl. die Publikationen des Hohenzollerischen Geschichtsvereins:
http://www.hohenzollerischer-geschichtsverein.de/Hohenz._Heimat,107,107.html
Veröffentlichung der Innenaufnahmen aus der Kirche mit freundlicher Genehmigung von Herrn Pfarrer Ekkehard Baumgartner vom 18.3.2021, wofür ihm an dieser Stelle herzlich gedankt sei

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